ECMI-Direktorin unterzeichnet Vertrag mit Ukraine: 600.000 Euro aus dem dänischen Außenministerium

Tove Malloy, Direktorin des ECMI, unterzeichnet mit dem Regierungskommissar für "Ethnonationale Politik"  Gennadiy Druzenko in Kiew ein Kooperationsabkommen

Das Dänische Außenministerium unterstützt die kommenden drei Jahre - von 2014 bis 2017 - ein groß angelegtes Projekt des European Centre for Minority Issues (ECMI), mit Sitz in Flensburg. Insgesamt werden 600.000 Euro aus Kopenhagen für das umfangreiche “Eastern Partnership Programm (EPP)" der Minderheiteneinrichtung zur Verfügung gestellt. 

Das EPP-Programm hat zum Ziel Anhand von “best praxis”-Beispielen in den drei Ländern Belarus (Weißrussland), Moldawien und der Ukraine die Situation der Minderheiten konkret zu verbessern und den Behörden und Regierungsstellungen die Werkzeuge zu vermitteln, die es für einen modernen und zukunftsweisenden Minderheitenschutz bedarf. 

Hauptfokus sind dabei die Beteiligung der Minderheiten am öffentlichen Leben sowie die Anti-Diskriminierungspolitik der Regierungen und Behörden. Es werden 12 theamtische Seminare durchgeführt und 24 kleinere Vorort-Seminare angeboten und zahlreiche Publikationen und Gespräche sind ebenfalls vorgesehen. Es wird von dem Außenministerium und de,m durchführenden ECMI besonderen wert darauf gelegt, dass konkrete Ergebnisse und Verbesserungen durch die Maßnahmen erzielt warden. (siehe mehr hier).

Die Direktorin des ECMI, Tove Malloy, konnte kürzlich im Zusammenhang mit dem Projekt ein “Memorandum of Understanding” mit der Regierung in der Ukraine unterzeichnen. 

(Siehe Pressemitteilung hier).

Die Erfahrungen des ECMI ist nicht zuletzt in der Ukraine dringend benötigt und es gilt den Experten aus Flensburg für ihre Bemühungen die Daumen zu drücken. 

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