Feindschaft und Versöhnung: 1864-Wanderausstellung im Folketing


Zum Gedenken an den deutsch-dänischen Krieg von 1864 und der Schlacht zu Düppel, hat das Sonderburger Schlossmuseum eine Ausstellung konzipiert – mit dem Titel: „Feinschaft und Versöhnung – das deutsch-dänische Grenzland von 1864-2014“.  Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 20. November 2014, im dänischen Parlament, Folketinget, eröffnet. Die Eröffnung ist für alle Interessierte zugänglich und beginnt um 12 Uhr (bitte bereits um 11:20 Uhr am Eingang des Parlaments erscheinen, für die Einlasskontrollen).

Der Krieg von 1864 ist ein entscheidendes Ereignis der europäischen Geschichte (Stabilisierung der Macht von Bismarck – es folgten 1866, 1871 und die Reichsgründung). Für Dänemark, das ein-fünftel seines Reichsgebietes verlor und an den Rande des Zusammenbruchs geführt wurde, ist es die Geburtsstunde des Nationalstaates moderner Prägung. 


Neben der Ausstellungseröffnung hat das Präsidium des dänischen Parlaments, mit Folketingspräsident Mogens Lykketoft an der Spitze, Vertreter der deutschen und dänischen Minderheit zu einem gemeinsamen Essen eingeladen, an dem auch der Landtagspräsident aus Schleswig-Holstein, Klaus Schlie, sowie die Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten, Renate Schnack, teilnehmen werden.  

Am Freitag, 21. November, findet - ebenfalls im Folketing - eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Das deutsch-dänische Grenzland - eine Inspiration für Europa“ statt. An der Diskussion nehmen die Vorsitzende des Europaausschusses, Eva Kjer Hansen, Professor Uffe Østergaard und Dieter Paul Küssner teil. 

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