Jesper Petersen gibt seinen Sitz im Kontaktausschuss für die Deutsche Minderheit an die Sozialisten

Jesper Petersen, Foto: socialdemokraterne.dk 

Der Abgeordnete der Sozialdemokraten im dänischen Folketing, Jesper Petersen, hat seinen Sitz im "Kontaktausschuss für die deutsche Minderheit an Regierung und Folketing" an die Sozialistische Volkspartei (SF) abgetreten. 

Jesper Petersen, der ein angesehener Finanzexperte ist, verlies auf dem Höhepunkt der SF-Krise die Partei, um in die Fraktion der Sozialdemokraten zu wechseln. Dort stieg er schnell ob  seiner ausgeprägten fachlichen Kompetenzen in der fraktionsinternen Hierarchie auf. Ende Januar 2014 hatte SF die Regierung, bestehend aus Sozialdemokraten und Sozial-Liberalen, verlassen.

Jesper Petersen war als Vertreter für die Sozialisten im Kontaktausschuss tätig und hat der deutschen Minderheit und dem Sekretariat in Kopenhagen in mehreren Zusammenhängen beratend und tatkräftig unter die Arme gegriffen. 

In einer Stellungnahme im „Der Nordschleswiger“ vom 7. November 2014  erklärt der Sozialdemokrat:

"Ich konnte dem Platz entsprechend der Geschäftsordnung weiter behalten. Doch nachdem SF bisher kein Interesse an dem Gremium gezeigt hatte, die Fraktion sich jetzt wieder in dem Minderheitengremium engagieren will, habe ich mit entschieden, dem nicht entgegen zu treten. Hätte ich von der neuen Entwicklung bei SF gewusst, dann hätte ich mich um den sozialdemokratischen Platz im Gremium beworben, als Benny Engelbrecht zumindest ernannt wurde und das Gremium verlassen hatte. Mit Anne Sina hat man natürlich eine optimale Vertretung gefunden. Ich werde mich natürlich weiter, wie in den letzten Jahren, für die deutsche Minderheit einsetzen. Ich hoffe nach den Wahlen wieder in den Kontaktausschuss für die deutsche Nordschleswiger zu kommen.“

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