Mehr Geld für Friesen und Dänen


In einer Pressemitteilung teilt die Haushaltspolitikerin der Sozialdemokraten (SPD), Bettina Hagedorn, mit, dass eine anvisierte Kürzung der Zuschüsse für den Kulturverband der dänischen Minderheit in Deutschland, SSF, nach "intensiven Verhandlungen" zurückgenommen wurde. Darüber hinaus konnte eine Erhöhung der Geldmittel für die Arbeit der Friesen erreicht werden. 

Es hatte bereits vor einigen Wochen für Verwunderung gesorgt, dass die deutsche Minderheit in Dänemark, anders als angekündigt, mit weniger   Förderung - laut Haushaltsplan des Innenministeriums - auskommen musste. Es waren daher erneut "die Haushälter", die eine verlässliche Finanzförderung für die Minderheiten ermöglicht haben. 

Bettina Hagedorn schreibt in ihrer Presseerklärung unter anderem:


"Die Sydslesvigsk Forening ist mit rund 15.000 Mitgliedern die wichtigste Kulturverein der dänischen Minderheit, vertritt ihre Interessen, organisiert Kulturveranstaltungen und fördert die dänische Sprache und Kultur in Schleswig-Holstein. Sie erhält nun 150.000 € statt der von der Bundesregierung angesetzten 117.000 € Bundeszuschuss für Investitionen. Gerade angesichts des 60. Jubiläums der Bonn-Kopenhagener Erklärungen im Jahr 2015 und der damit anstehenden Feiern der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark ist diese Erhöhung ein richtiges und wichtiges Zeichen!

Für die friesische Volksgruppe steigen die Zuschüsse von 300.000 € auf nun 360.000 €, wovon vor allem das Nordfriisk Institut profitieren wird. Das Nordfriisk Institut ist der Garant für Pflege, Erhalt und Erforschung der friesischen Sprache und Kultur. Es treibt nicht nur die wissenschaftliche Forschung voran, sondern unterstützt auch die ehrenamtliche Arbeit vieler engagierter Menschen in der Region. Durch die jetzt vom Haushaltsausschuss beschlossene Mittelerhöhung kann es diese Arbeit gesichert fortsetzen." 

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