Neben Wirtschaft auch Minderheiten: Renate Schnack in der Slowakei


Renate Schnack und der Ministerpräsident Torsten Albig. Foto: Landesregierung 
Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, befindet sich auf einer fünftägigen Auslandreise, die ihn nach Wien und Bratislava führt. Es stehen vor allem Wirtschaftsgespräche im Mittelpunkt. Doch der Regierungschef hat sich entschieden, die Minderheitenbeauftragte, Renate Schnack, einzuladen, ihn während seines Besuches in der SlowakischenHauptstadt, Bratislava / Preßburg, zu begleiten.

Die Situation der Roma ist in der Slowakei und in Tschechien zum Teil katastrophal. Für einen Aufschrei des Entsetzens sorgte die Entscheidung der Stadt Kosice / Kaschau vor einigen Jahren, um die Roma-Siedlung „Lunik 9“ einen großen Zaun ziehen zu wollen.

Renate Schnack wird sich vor allem über die Roma-Politik der EU unterhalten sowie einen Einblick in die Situation in der Slowakei erhalten. Die Lage der Roma in der Slowakei ist dabei natürlich nicht mit der Situation der Sinti in Schleswig-Holstein zu vergleichen. Dennoch kann Schleswig-Holstein als gutes Beispiel dafür gelten, wie man eine zivilgesellschaftliche Einbindung der Roma-Vertreter unterstützen kann. Wie der Pressesprecher der Regierung, Lars Erik Bethge, gegenüber „Flensborg Avis“ (leider kein Online-Verweis möglich) erklärt, wird Renate Schnack auch die Erfahrungen im deutsch-dänischen Grenzland  anbieten und referiert hier explizit auf eine mögliche Zusammenarbeit mit dem ECMI in Flensburg.


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