Hate Crimes in Europa - OSZE stellt Bericht vor


Flüchtlinge, Sinti und Roma, Homosexuelle oder Menschen mit Behinderungen sind in Europa immer wieder sog. „Hate Crimes“ - Hassverbrechen ausgesetzt. Die können von Mord, über tätliche Übergriffen bis hin zu Drohungen und Beleidigungen reichen. 

Die OSZE hat gerade ihren „Hate-Crime-Bericht“ für 2013 vorgestellt. Eine bedrückende Lektüre.  




Leider bereits zur Gewohnheit geworden, sind die deprimierenden Meldungen über die Behandlung der Sinti und Roma in Europa - die als autochthone Minderheit in den meisten Ländern vertreten sind. Die Liste der Klagen ist lang und hier gilt in Erinnerung zu rufen, dass nur ein Bruchteil der Vergehen auch zur Anzeige gelangen. 

Doch auch andere autochthone Minderheiten, wie die Westthrakier Türken aus Griechenland, berichten in dem aktuellen Bericht von Übergriffen. Die Interessenorganisation ABTTF referiert mehrere Fälle:




So wird von einem Überfall im Stadtzentrum von Xhanti gegen Cüneyt Serdar, der der türkischen Minderheit angehört, berichtet. Der Anschlag gegen die Türkische Jugendunion von Komotini findet genau so wie der abscheuliche Angriff am 13. April 2014 in Alexandroupolis, bei dem der geschlachtete Kopf eines Schweins vor die Moscheetür gelegt wurde Erwähnung. Ferner wird auf die Straftat auf dem muslimischen Friedhof in Rhodos verwiesen, wo ein zerfledderter Koran zusammen mit  Broschüren der rechtsfaschistischen Partei der „Goldenen Dämmerung“ über den Friedhof verteilt wurde. 


(2.12.2014)

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