Minister Engelbrecht lanciert „Grenzforum“

Steuerminister Benny Engelbrecht. Foto: Steuerministerium
In einem Neujahrsbeitrag in der Zeitung „Flensborg Avis“ (leider nicht online) hat der dänische Steuerminister, mit Wahlkreis in Sonderburg, Benny Engelbrecht (Sozialdemokrat), erneut seine grenzüberschreitenden Intentionen und Visionen unterstrichen. Vor einigen Wochen hatte er bereits die Initiative mehrerer dänischer Ministerien vorgestellt, die der grenzüberschreitende Zusammenarbeit neuen Schwung verleihen solle. 

In seinem Beitrag in der Minderheitenzeitung spricht Engelbrecht nun vor der Gründung eines „Grenzforums“ (Übersetzung aus dem Dänischen): 


„Einer der Initiativen, die nun konkretisiert werden sollen, ist ein Grenzforum. Aktuell gibt es im Grenzland zwischen Deutschland und Dänemark ein Momentum, das genutzt werden muss. Dies würde unsere beiden Länder noch dichter aneinander knüpfen und den Verkehr von Waren, Menschen und Wissen geschmeidiger und schneller gestalten, wie wir es aus der Zusammenarbeit in der Öresundregion kennen. Wir sollten es für Wirtschaftslenker, Ausbildungsinstitutionen und Grenzpendler noch einfacher gestalten, im alten Herzogtum, das heute das Grenzland Sønderjylland/Schleswig ausmacht. Das ist eine Aufgabe, die die Regierung nun in Gemeinschaft in Angriff nimmt und der wir den Arbeitstitel „Grenzforum“ gegeben haben. Hinter der Initiative stehen unter anderem das Wirtschafts- und Wachstumsministerium, das Arbeitsministerium und das Steuerministerium sowie die deutschen Behörden in Schleswig-Holstein.  
Kurz nach Neujahr laden wir eine Reihe Interessenten zu einer Auftaktkonferenz nach Nordschleswig ein, wo mehr als 250 dänische und deutsche Beteiligte aus Ministerin, den Regionen, Wirtschaft und Kommunen etc. zusammentreffen werden, um gemeinsam Grenzlandprobleme in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Steuergebiet zu identifizieren. Wenn wir die Herausforderungen ausgemacht haben, werden wir sofort mit der Lösung beginnen. Einige werden wir dabei im grenzüberschreitenden Dialog über die Grenze hinweg direkt lösen können. Andere wiederum, werden Gesetzesänderungen erfordern. Ich freue mich in allen Bereichen die Arbeit beginnen zu können“, schreibt Benny Engelbrecht am 29. Dezember 2014 in Flensborg Avis.  

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