Tove Malloy vom ECMI in Flensburg mit neuem Posten

Das ECMI in Flensburg hat sein Domizil in einem der ältesten Gebäude der Stadt - dem Kompanietor.  
Die Direktorin des European Centre For Minority Issues (ECMI), Tove Malloy, ist für die nächsten vier Jahre zum Mitglied des Beratenden Ausschusses des Europarates für das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten ernannt worden. Dänemark hat Frau Malloy für das Gremium nominiert. Aus der umfangreichen Kandidatenliste aus ganz Europa werden 18 sog. vollwertige Mitglieder ausgewählt, die dann den Beratenden Ausschuss ausmachen. 

Hier die List der Experten des Rahmenübereinkommen.

Damit wird die Position des ECMI als eines der hervortretenden Minderheiteninstitute in Europa weiter gestärkt.


Tove Malloy

Der Europarat erläutert selbst die Funktion des Rahmenübereinkommens:


Das Übereinkommen ist das erste rechtsverbindliche multilaterale Instrument Europas, das dem Schutz nationaler Minderheiten im allgemeinen gewidmet ist. Es hat zum Ziel, den Bestand nationaler Minderheiten in dem jeweiligen Hoheitsgebiet der Vertragsstaaten zu schützen. Das Übereinkommen sucht die volle und effektive Gleichstellung der nationalen Minderheiten zu fördern, indem es geeignete Bedingungen schafft, die es ihnen ermöglichen, ihre Kultur zu erhalten und weiterzuentwickeln und ihre Identität zu wahren.
Das Übereinkommen legt Grundsätze im Bereich des öffentlichen Lebens für Angehörige nationaler Minderheiten fest, wie das Recht, sich friedlich zu versammeln und sich frei zusammenzuschließen, die freie Meinungsäußerung, die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit und den Zugang zu den Medien. Weiter werden Freiheitsrechte, was den Gebrauch der Sprache, das Bildungswesen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit usw. angeht, niedergelegt.

Herzlichen Glückwunsch nach Flensburg!

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