Außenminister reagiert auf Minderheitenbrief



Foto: Twitter - @BlogDKiVerden 
Wie berichtet, hat der dänische Außenminister Martin Lidegaard gemeinsam mit seinem Kollegen, verantwortlich für den Handel, Mogens Jensen, kürzlich die neuen außenpolitischen Visionen Dänemarks vorgestellt. 

Der Hauptvorsitzende der deutschen Minderheit in Dänemark, Hinrich Jürgensen, hatte das außenpolitische Visionspapier, das die besonderer Bedeutung der Menschenrecht hervorhebt, in einem Schreiben an die beiden Minister gelobt. Gleichzeitig kritisierte der Vorsitzende jedoch, dass die Minderheiten keine explizite Erwähnung in dem Visionspapier finden. Nach Auffassung des BDN-Vorsitzenden handele es sich bei der deutsch-dänischen Minderheitenregelung, um eine der großen Errungenschaften der deutsch-dänischen Beziehungen - sozusagen ein Pfund, mit dem man auch außenpolitisch stärker wuchern könne und müsse. 

Auf das Schreiben haben der Außen- und der Handelsminister nun schriftlich geantwortet. Man habe die Minderheiten zwar nicht explizit erwähnt, sie spielen aber eine wesentliche Rolle; darüber hinaus wisse man, um die großen Erfahrungen im deutsch-dänischen Grenzland. 

Die Minister unterstreichen in ihrem Antwortschreiben unter anderem, dass man gemeinsam mit dem European Centre for Minority Issues (ECMI) ein Mehrjahresprojekt vereinbart habe, welches sich an die Minderheiten in der Ukraine und Georgien richte. Ferner unterstütze man die Hohe Kommissarin für Minderheiten der OSZE bei der Umsetzung konkreter Projekte. Vor allem im Bereich der Nachbarschaftsprogramme der EU und im Beitrittsverfahren der EU (Westbalkan) habe die dänische Außenpolitik die Minderheiten fest im Blick, unterstreichen die Minister in ihrer Antwort.

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