Die Hohe Kommissarin für nationale Minderheiten besucht das ECMI

Astrid Thors

Aktualisierung: Das ECMI hat eine Pressemitteilung über den Besuch veröffentlicht.

Astrid Thors kennt sich mit Minderheitenfragen aus - sie ist selbst als Angehörige einer Minderheit (Schwedenfinninaufgewachsen. Die ehemalige Ministerin ist heute für die OSZE - Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa - als Hohe Kommissarin für nationale Minderheiten tätig. Derzeit (20. und 21. Januar 2015) hält sich die Diplomatin im deutsch-dänischen Grenzland auf und besucht unter anderem das European Centre for Minority Issues in Flensburg. 

Auf der Tagesordnung stehen u.a. Gespräche mit Jürgen Kühl, dem Vorstandsvorsitzenden des ECMI und den Wissenschaftlern des Instituts. Darüber hinaus wird Astrid Thors auch Vertreter der Minderheiten aus der deutsch-dänischen Region treffen.

“Das ECMI pflegt eine langjährige Beziehung zum Büro der Hohe Kommissarin,” erklärt die Direktorin des ECMI, Tove Malloy. “Der Besuch ist eine großartige Möglichkeit für das ECMI, politische Forschungsergebnisse zu präsentieren, unser Wissen über die nationalen Minderheiten zu teilen und zu ermitteln, in welchen Bereichen wir auch zukünftig kooperieren können.“

Die Hohe Kommissarin für nationale Minderheiten (HKNM)  befasst sich mit Minderheitsproblemen in den OSZE-Teilnehmerstaaten. In Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen wird versucht auftretende ethnische Spannungen im frühestmöglichen Stadium zu entschärfen und so das Entstehen von Konflikten zu vermeiden. Sie ist zur Zeit unter anderem in Serbien, Kirgisistan, Moldau und für die Sinti und Roma aktiv. Das Büro der Hohen Kommissarin hat seinen Sitz in Den Haag/Niederlande.

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