Deutsch-dänische Zusammenarbeit braucht mehr Sprache und Kultur

Renate Schnack, Minderheitenbeauftragte und Vorsitzende des Dialogforum Norden. Foto: Der Nordschleswiger 

Das DialogForumNorden fordert von der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung, den Handlungsfeldern Kultur und Sprache in ihrem "Rahmenplan Deutsch-Dänische Zusammenarbeit des Landes" eine zentrale Stellung einzuräumen. 

Der Rahmenplan ist der strategische Ansatz des Landes Schleswig-Holstein, die Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Dänemark zu vertiefen und zu verbessern.

Hier ein BLOG zum "Upgrade für die Zusammenarbeit". 

Die dänische Regierung hat unter Federführung des sozialdemokratischen Steuerministers Benny Engelbrecht, ebenfalls eine Regierungsinitiative zur Intensivierung der Zusammenarbeit gestartet. In diesem Zusammenhang fand kürzlich eine Konferenz statt, die die wirtschaftlichen Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes, die Zusammenarbeit bei gewerblichen Ausbildungen sowie die Problematik unterschiedlicher Steuersysteme im Mittelpunkt setzte


Hier ein BLOG zur dänischen Initiative mit einer Minderheitenbrille betrachtet.

Das Dialogforum Norden begrüßt die Initiativen, ist aber der Ansicht, dass die Maßnahmen nicht ausreichen. In einer Pressemitteilung heißt es:


"Das reicht nach Ansicht des DialogForumNorden nicht, um die vorhandenen Barrieren abzubauen. Hinzu kommen müssen Sprachkenntnisse und das Verständnis der jeweils anderen Kultur. Das zeigt das Beispiel der deutschen und dänischen Minderheit, die mit ihren Sprach- und Kulturkenntnisse entscheidend zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren beigetragen haben."

Hintergrund - was ist das Dialogforum Norden 
Im DialogForumNorden (DFN) haben sich die vier Minderheiten und Volksgruppen in Schleswig-Holstein und im deutsch-dänischen Grenzland zusammengeschlossen sowie mit Institutionen, Organisationen und Politikern, die sich mit Minderheitenthemen befassen. Ihr Ziel ist es, sich gegenseitig zu informieren und bei Bedarf gemeinsam Position zu beziehen. Die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der jeweiligen EinzeIorganisation oder Institution bleibt dabei gewahrt.

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