Partei der Friesen legt bei Regionalwahlen zu


Ganz dicht ist die FNP (Fryske Nasjonale Partij) an dem angestrebten fünften Mandat im Parlament der Friesischen Provinz vorbei geschrammt. Es blieb bei einem Stimmenzuwachs in 16 der 24 Kommunen der Provinz und einem Anstieg von 9,2% auf 9,4% der Stimmen.  

Das Wahlergebnis wird zu einer neuen Regierungskoalition führen müssen. Die Sozialdemokraten (PvdA) wurde abgestraft und verlor 25% ihrer Stimmen. Damit hat die Koalition aus Sozialdemokraten, Christdemokraten und der friesischen Regionalpartei nicht mehr eine eigene Mehrheit. Bislang war die FNP durch Johannes Kramer an der Provinzregierung beteiligt. 

Die Koalitionsverhandlungen haben begonnen und ob die FNP nach dem guten Wahlergebbis auch weiterhin die Regierung unterstützen wird, steht heute (18. März 2014) noch nicht fest. 

Wikipedia weiss zur FNP folgendes zu berichten:

Die FNP wurde im Jahr 1962 gegründet und war die erste niederländische Partei, die sich allein auf eine Region konzentrierte. (...)
Die FNP vertritt eine als links einzuordnende und stark föderalistische Politik. Sie spricht sich für größere Autonomie der niederländischen Provinzen, die offizielle Anerkennung der friesischen Sprache und eine Kontrolle der friesischen Provinzregierung über die Erdgasvorräte der Provinz aus.

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